Senioren Union: Aktivitäten
 

Vorstoß der SeniorenUnion in der Pflegeproblematik

 

In einer einstimmig verabschiedeten Resolution hat die Ehinger CDU-SeniorenUnion in einer mitgliederoffenen Ausschuss-Sitzung am Montag eine Diskussion über die Pflege alter Mitbürger angestoßen.

In einer intensiv geführten Aussprache wurden viele Aspekte der Pflegeproblematik angesprochen: Pflege im Heim und in der Familie,  Probleme aus der Sicht der alten und kranken Mitbürger ebenso wie aus der Sicht der pflegenden Frauen und Männer,

gesellschaftliche Veränderungen, insbesondere in der Struktur heutiger Familien,

bürokratische Vorschriften und betriebswirtschaftliche Zwänge, Privatsphäre und Raum für Gestaltung durch Politik und Parteien, Ausweitung und Grenzen  sozialstaatlichen Handelns.

Viele der Wünsche bzw. Kritikpunkte, die aus persönlichen Erfahrungen besonders in der häuslichen Pflege vorgebracht wurden, liegen eindeutig im privaten Bereich. Eine Regulierung durch Maßnahmen der Politik ist insoweit nur bedingt möglich.

Die beherrschende Aussage quer durch die Diskussion war eindeutig die, dass es in unserer Gesellschaft – und zwar nicht nur im Heim, sondern auch in der Familie - immer schwieriger wird, den alten Mitbürgern das Maß an Zuwendung zukommen zu lassen, das für sie nach einem arbeitsreichen Leben selbstverständlich sein muß.

 

Die Resolution beruft sich deshalb auf die im Grundgesetz festgeschriebenen Würde des Menschen. Hiervon ausgehend wird gefordert, dass grundlegende Schritte in der Pflegereform unternommen werden. Insbesondere wird gefordert, dass die Leistung

der in der Altenpflege tätigen Menschen attraktiver werden muß: nicht nur erhöhte

öffentliche Anerkennung, sondern auch eine angemessene Entlohnung schaffen die Voraussetzung dafür, dass in der Zukunft ausreichend viele Menschen sich für diese

Aufgabe zur Verfügung stellen, die durch den demografischen Wandel deutlich erkennbar von Jahr zu Jahr bedrohlichere Dimensionen annimmt.

 

 

 

Resolution im Wortlaut

 

Resolution

 

 

Aufgrund des demografischen Wandels kommt der Pflege alter Menschen in unserer

 Gesellschaft vermehrt erhebliche Bedeutung zu. In der Sorge, dass hierfür bisher

 nicht ausreichend vorgesorgt wurde, fordern wir die Verantwortlichen unserer Partei

 in Land und Bund auf, entschiedene Schritte einzuleiten zu

 

  1. einer konsequenten Weiterentwicklung der Pflegereform

 

  1. einer Verbesserung der Arbeitsvoraussetzungen für altenpflegende Berufe

 

  1. eine Begrenzung der Verwaltungsvorschriften im Pflegealltag.

 

 

Die CDU ist der in Artikel 1 des Grundgesetzes verbrieften Würde des Menschen

verpflichtet. Für unsere Mitmenschen ist deshalb die letzte Phase ihres Lebens so zu

 gestalten, dass in dieser mehr menschliche Zuwendung ermöglicht wird und diese

 nicht durch finanzielle und bürokratische Rahmenbedingungen erstickt wird.

 Die Leistung pflegender Mitbürger ist  mit öffentlichem Ansehen und mit einer

 angemessenen Entlohnung zu honorieren. Nur so kann sichergestellt werden, dass

 in der Zukunft ausreichend viele Pflegende sich um uns im Alter kümmern.







Mitgliederversammlung der SeniorenUnion Ehingen

 

Am Donnerstag, 17. Januar, fand in der Gaststätte Wolfert die Mitgliederversammlung des Stadtverbandes Ehingen der SeniorenUnion statt.

Der Vorsitzende, Dr. Rüdiger Rombach, gab einen Rückblick über den Zeitraum seit der Neuformierung am 12.07.2010: Neben der Besichtigung der Firmen Ratiopharm, Sappi und Trinkwasserversorgung Ehingen (Hochbehälter Gamerschwang) waren

Informationsveranstaltungen für Senioren angeboten worden: „Sicher/ fit / unterwegs“ und nachfolgend ein Mobilitätstraining mit der Verkehrswacht Ehingen sowie eine Führung im neugestalteten Ehinger Museum.

Politisch aktiv war die SeniorenUnion vor allem im Jahr 2011 im Landtagswahlkampf und vor der Volksbefragung durch den Besuch des S 21 – Dokumentationszentrums in Stuttgart, welcher starke öffentliche Beachtung fand.

Nach Entlastung wurde die Führung in der seitherigen Besetzung wiedergewählt: Vorsitzender Dr. Rüdiger Rombach, Stellvertreter Hedwig Betz und Waldemar Brauchle sowie die BeisitzerInnen Maria Bausenhart, Erika Ruß, Eugen Brunner und Josef Steinle.

Für Anfang März ist der Besuch des Planetariums in Laupheim geplant. Im Sommer soll bei einem Stadtspaziergang die Vielzahl an Brunnen im Ehinger Stadtgebiet erkundet werden. Das Mitglied des erweiterten Vorstands, Eugen Brunner, wird bei der Ehinger Museumsgesellschaft über seine Erinnerungen an das Ende des 2. Weltkrieges berichten; an dieser Planung will sich die SeniorenUnion beteiligen.

Im politischen Raum soll den Themen Altersarmut und Pflege besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

 

04.07.12 SU Bezirksverband bei Liebherr



03.08.12 SU besichtigt Wasserhochbehälter